Storyline

Montag, Januar 21, 2002

Die Beiden konnten gerade noch nach oben schauen und beobachten, wie ihnen das angeschossene Rohr entgegenkam. Nachdem es unter ohrenbetäubendem Scheppern endlich zur Ruhe gekommen war, ging Raph aus seiner Deckung und sah sich um. Ein paar Meter neben ihm lag Odas, bewusstlos, aber atmend. Raph sprang zu ihm und scannte ihn mit einem etwas moderneren Gerät, von dem er ablesen konnte, dass es ihm relativ gut ging, bis auf ein etwas angeknackstes Bein. Er gab Odas ein Schmerzmittel, schiente sein Bein und weckte ihn dann mit einem gefühlvollen Rütteln auf. Da das Schmerzmittel schnell wirkte, merkte Odas nichts von seinen übrigen Blessuren, was seine Stimmung in gewisser Weise rettete. "Wir müssen ein wenig vom Kurs abweichen, dieser Zwischenfall hat unsere Medizinreserve ausgenommen, da müssen wir wieder auffüllen." meinte Raph und betrachtete die Karte. Ein paar Kurven weiter blieb er vor einer Wand stehen und meinte "Also entweder hat das Ding hier 'nen Bug, oder die haben hier heimlich die Tür zugemauert." - "Naja, schau'n wir doch mal, ob dahinter noch Platz ist. Geh' mal einen Schritt zur Seite." sagte Odas und nahm sich eine Granate zur Hand, die er mit etwas Klebeband geschickt zur Bombe umfunktionieren wollte. "Vergiss es, die Idee wäre ganz gut, aber das Problem ist, dass das hier alle aus einer neuen Titanlegierung ist, da hast du so keine Chance." bemerkte Raph, "Die Türen, die Wände, der Boden, alles aus Titan. Kann man sich ja merken, wenn man jemals Titan braucht, geh hierher, hier gibt es haufenweise Titan!" - "Ist ja recht, ich hab's verstanden. Und was schlägst du jetzt vor?" Nach kurzer Überlegung sah Raph nochmal auf das Display seiner gespeicherten Karte und schlug vor "Wir müssen nochmal zurück zu einem Terminal, ich brauch noch einen Schaltplan, dann kann ich versuchen, diese Wanderwand wieder dahin zu bringen, wo sie herkam." - "Und du meinst, das findest du?" - "Aber sicher, und wenn ich mir die Negative der orginal Baupläne aus dem Stadtarchiv hole!"
geschrieben von Ralf Stauder um 22:14

Mittwoch, Januar 16, 2002

Die dunklen Gänge waren nun von Flashlights erhellt, als sich vor ihnen ein Haufen von Schemen zu ihnen entgegendrehte: "Halt!" krächzte der erste. Doch er hätte besser "ARGH" schreien sollen, denn die Hälfte seiner Soldaten fiel zu Boden bevor die anderen sich erst umdrehen konnten. Ein heller blendender Schein fiel auf Private, hinter ihm legte Raph seine Waffe auf und zielte auf die Gegner. Ein betäubendes Rattern drang aus Private's Smartgun, gefolgt von aufblitzenden Lichtquellen die aus allen Öffnungen seiner Waffe drangen. Der Gestank von warmen Metall und Glut lag schwer in der Luft, überall der Rauch und das Klirren der leeren Patronenhülsen. Schließlich drückte auch Raph durch. Eine Art Elektronomotor lief an und sofort strömten tausende winzige Funken quer aus seiner Waffe. Die Wucht des Rückstoßen zwang Raph eine kleine Korrektur seiner Schussbahn vorzunehmen, die vorerst auf die Decke gerichtet war. Er durchlöcherte dabei ein Rohr: Es gab mit einem schweren metallischem Ton zum Audruck, dass es bald nicht mehr an der Decke hängen würde. Der durchdringene Feuerstoß von Odas hatte alle Gegner niedergerungen. Sie lagen da, die meisten hatten noch nicht mal etwas von allem bemerkt, die anderen hatten mehr Glück und schafften es, ihre Waffe schussbereit zu positionieren. Doch abgefeuert hatte niemand.
Der Rauch ließ keinen Schluß zu, ob 1 Meter vor Odas' Feuerlauf noch Gegner standen oder nicht. "Bist du ins Schwitzen gekommen?" kommentierte Private seinen Gefährten, den Hacker, der jetzt auf dem Boden saß: "Unglaublich!" und schüttelte dabei den Kopf. Der Rauch verflüchtigte sich nicht, schließlich tasteten sie sich nach vorn. Als sie aus den Rauchschwaden rausgingen wurde ihr kleiner Marsch von ständigem Klimpern der leeren Patronenhülsen begleitet. Odas montierte die Taschenlampen von der Waffe eines Gegners ab, um sie bei sich selbst draufzuschrauben. Schließlich lud er nach. "Beeil' dich" drängte Raph. Als sie sich noch kleinere Utensilien wie Atomgranaten und Messer 'ausborgten' war ein lautes Knarzen von der Decke über ihnen zu hören. "Verdammt, das Rohr!"
geschrieben von Ben um 16:19

Dienstag, Januar 15, 2002

"Hmm, sie haben uns auf jeden Fall vermisst, das ist sicher..." überlegte Raph weiter. "Also, ich schlage vor, dass du schon mal langsam anfängst, deine Knarre..." - "Sie heißt WYuntani-LV-1201 oder..." - "Jaja, oder Sportwagen, Hauptsache, du parkst ihn vor den Wächtern, die früher oder später hier aufkreuzen werden, während ich versuche..." Weiter kam er nicht, da die ersten Fußschritte bereits im Gang vor ihnen zu hören waren. "Planänderung", flüsterte Raph weiter "du holzt da jetzt in die Wand hinter uns und kommst dann hier in die Nische, los!" Trotz der etwas spärlichen Beleuchtung sah man deutlich, wie sich Odas' Augen weiteten, und während er genüsslich anfing, sich zu der entsprechenden Wand zu drehen und er meinte noch "Wenn du das sagst...", aber der Alarmton übertönte es bereits. Jetzt wurde es erst richtig interessant, denn es wurden nicht nur die Schritte schneller und schneller lauter, die sie schon vorhin gehört hatten, jetzt kamen auch noch welche aus der anderen Richtung. "Verd..." Raph unterdrückte seinen Fluch noch während er seine eigene Waffe zurecht nahm, gerade rechtzeitig, bevor die erste Gruppe von 3 Wächtern an ihnen vorbeigerannt war. Auf ein kurzes Kopfnicken von Raph wusste Odas bereits mehr als genug von seinem Plan, und sie ersparten den Wächtern mit 600 durchschlagenden Argumenten pro Minute den Rückweg. Sie warteten noch den Bruchteil der Sekunde ab, bis ihnen auch die zweite Gruppe entgegen kam, bis Raph aufsprang, zu Odas schrie "Komm!" und über die Leichen sprintete. An der ersten Abzweigung ließ er Odas wieder aufholen und sie rannten zusammen weiter durch immer schmäler werdende Seitengänge. "Weißt du überhaupt... wo's hier langgeht?" schnaufte Odas zwischendurch raus. "Noch nicht, aber das ist erstmal unser geringstes Problem. Wenn du irgendwo einen Wartungsschacht siehst, dann schrei, OK?" - "Werd ich machen, verlass' dich drauf."
geschrieben von Ralf Stauder um 23:19

Sie ließen sich zurückfallen und schlichen in die Gegenrichtung um diesen Wachen irgendwie nicht nochmal zu begegnen. "Okay, auf in Richtung Level E zum Aufzug" schlug Raph vor. Das Geklappere der Metallverkleidungen auf der sie entlang schleiften ist so laut, dass Private's Magenknurren nicht weiter zu hören war. "Geh nicht auf den Wecker" Odas' Blick glitt auf seinen Magen. Schließlich ertönte ein weiterer Warnton aus den Lautsprechern der dunklen Gänge: "An alle verfügbaren Einheiten: Visualisierung gestartet!" Die beiden Spezialisten blieben stehen während eine unheimliche Stille in die dunklen Gänge einkehrte. Die vielen Rohre und Verkleidungsstücke mit den Rotlichtlampen und laut krächzenden Neonröhren des Ganges hüllte die beiden Gestalten in eine ungute Stille. "Was hat das zu bedeuten?" begann Odas.
"Sie benutzen jetzt einen basiseigenen Motiontracker." antwortete Raph leise während er sich durchs Haar streicht und sehr intensiv nachzudenken schien.
Private's etwas überraschter Gesichtsausdruck ließ ihn zu der Annahme kommen, dass er es immer noch nicht verstanden hatte. "Es bedeutet, dass du keinen deiner verdammten Glieder bewegen darfst: Jeder Beschleuniger - also deine Armbewegungen- werden in deren Zentrale registriert und sie können daraufhin jede Sektion mit einem Zaun abschotten. Dann sind wir erledigt."
"Was solln wir jetzt tun?" stammelte Odas während ein Countdown aus den Lautsprechern zu hören war "3...2...1... Go". Das helle Neonlicht ging aus, sämtliche Gänge wurden plötzlich dunkel. Nur der rote Schein der Lampen durchdrang die Gänge. Auch konnte man hören, wie ein Generator abgeschaltet wurde..
Raph leuchtete mit seiner kleinen Taschenlampe sehr langsam und vorsichtig, um ja keine Bewegung zu erzeugen die Rohre neben ihm ab: "Kryoskopische Datenleitung S A/Z"
geschrieben von Ben um 15:52

Montag, Januar 14, 2002

Nach einem stundenlangen Marsch durch immer wieder die selben Gänge und immer wieder die selber Tore, die Raph mit seinem 'mittelalterlichen Taschenrechner' öffnete, wie er seinen High-End-Dietrich nannte, dachten sie daran, mal eine Pause einzulegen. Immerhin war es draußen schon wieder abend, wie Raph durch einen Zwischenstop an einem Terminal rausgefunden hatte. Eigentlich wollte er ja nur schauen, ob sie noch im richtigen Gang waren, aber dabei ist im irgendwie zufällig auch gleich eine Abkürzung zu einer nahegelegenen Speisekammer in die Hände gefallen. "Genau das Richtige, ich hab Hunger!" meinte Odas und ging gleich mal vorraus, nachdem er die grobe Richtung erfahren hat.
Nach ein paar Kurven, die ohne Plan sicher jeden seiner Orientierung geraubt hätten, stießen sie das erste Mal auf jemanden, seit ihnen ihr Wächter untreu geworden ist. Nach einem gekonnten Sprung zurück in die Deckung meinte Odas mit einem überzeugend diplomatischen Gesicht "Die beiden sind kein Problem, die haben nur Schrotflinten! Lass mich mit ihnen reden, OK?" - "Ich würde dich ja zu gerne lassen, aber erstens wäre es zu laut, und zweitens würde jeder Wandtreffer die Wachen hierherlocken. Und nicht, dass ich deiner Trefffähigkeit nicht vertrauen würde, aber... ich vertraue ihr nicht." Raph ließ sich zurücksinken und sah sich dabei etwas um. Dann entdeckte er auf einmal die farblich gut angepasste Tür ihm gegenüber. "Hey, schau mal, hier arbeitet Dr. W. Lejsagwahr!" - "Und? Kann man das essen?" fragte Odas. Etwas genervt entgegnete Raph "Nein du Depp, nimm halt wieder unsere appetitlichen Nährstoff-Dragees, du weißt wohl nicht, wer das ist? Nein, weißt du nicht, er ist der Fachmann auf dem Gebiet der Koloniehybridisierungstechnik!" Mit einem nicht ganz überzeugten Gesichtsausdruck fragte Odas "Na und, brauchen wir den noch?" - "Naja, ich weiß nicht, aber wir sollten uns die Stelle merken, damit wir uns hier später ein Souvenier abholen können."
geschrieben von Ralf Stauder um 23:20

Sonntag, Januar 13, 2002

Ein stählernes Regal voll mit aufgehängten Waffen offenbarte sich Private. Der Geruch von Waffenöl und schwerem Metall lag in der Luft. Der Raum, war sehr schlecht beleuchtet. Ein Handgriff hätte ausgereich, um aus dam schwarzen Regal die Schemen von "Waffen" rauszunehmen... Man hätte sowohl eine anständige Pulse-Canon als auch eine automatische Righstar (und Odas fand sie ekelhaft) fälschlicherweise verwechseln können... "Ja, Mann!" Sein argwöhnischer Blick gleitet über die Waffen, die da eine neben der anderen im Regal kauern. Mit seiner Handfläche streicht er behutsam über die automatischen Waffen. Das Metall, den Rost, jede einzelne Schweißperle die man zur Herstellung dieser Prachtexemplare einsetzte... Alles das spürt Private in diesem Augenblick. Er schloß die Augen, befühlt die Griffe und schließlich tastet er sich weiter an den Waffen entlang. An einer bleibt er stehen. Seine Hände tasten sich langsam in Richtung Lauf. Er greift danach und im Licht erst glitzert der metallische Lauf der Waffe: " Es ist eine WYutani-LV-1201 ... der 'Sportwagen' " zeigt Odas seinem Kameraden Raph. "Und? Schießt sie?" kommentiert er. Private entgegnet "Kannst du damit umgehen? Hier ist die Nummer kleiner..." Er lehnt die Waffe ans Regal. "Ich weiß nicht! Ich hatte keine Ausbildung dafür!" antwortet der Hacker. "Okay, du benützt sie wie Tamara im Bootcamp damals... Du musst den Hebel da hinterziehen, und wenn sie leer ist, dauert es zu lange, sie nachzuladen... Da sie aber 100 Kugeln Munition hat ist es kein Problem. Sie ist jetzt geladen. Da musst du drücken... und: Es ist kein Spray zum Imprägnieren. Los geht's!" Sie stürmen in den Gang und laufen weiter den Korridoren in Richtung Level E.
"Vergiss nicht, du kannst auch durch Glas schießen" deutet Private auf Raph's Waffe. "Ich bin nur gewohnt, die explosiven Fensterkitts unserer Kampfakademie zu benutzen... ich werde mich umstellen müssen"
geschrieben von Ben um 10:03

Donnerstag, Januar 10, 2002

"Hey, was is'n das hier für'n Kasten?" Odas deutete auf einen kleinen Kasten neben der Zellentür, leider auf der Außenseite. "Ein Terminal, damit könnte man die Tür hier aufmachen, wenigstens, wenn man das Passwort hat. Oder aber..." Mit den letzten Worten ist Raph bereits zu eben diesem Kasten gegangen und verfolgt die Kabel, die ihn verlassen mit den Augen zurück. Soweit zurück bis zu einer Niete, mit der eine Liege an der Wand befestigt worden ist. "Mach das da mal weg." Nach dieser Aufforderung warf sich Odas mit viel Schwung aber etwas gelangweilt auf das Bett, was selbst die Niete nicht aushielt. "Aha, wusste ich es doch, dass das hier alles etwas morsch und alt ist." - "Bitte, das war der ganze Dank? Da arbeitet man sich 'nen Wolf, und wird noch nicht einmal erwähnt!" Raph lies sich nicht sonderlich von Odas' Gemeckere stören und probierte, ob er nun an das Kabel kommt, ohne einen Schlag zu bekommen. Da dem so war, griff er in seine Hosentasche und holte ein kleines, abgenütztes Teil heraus, das er an die Kabel anstöpselte. "Ich weiß, die Methode ist alt, aber ich mag sie und außerdem passt das zu der Umgebung hier." rechtfertige er sich, während er irgendwas auf dem Gerät tippte. Nicht, dass Odas irgendetwas davon verstanden hätte, aber das war er inzwischen gewohnt.
Ein paar Tastendrücke und Piepser später kam eine dezente Stimme aus einem Lautsprecher ein "Sicherheitssystem deaktiviert". Daraufhin passierten zwei Sachen eine Gute und eine eher weniger Gute: die Tür glitt sanft zur Seite und gab den Weg frei, allerdings begleitet von einem lautstarken Alarmton. "Super, so hätte ich das auch gekonnt!" - "Mecker nicht, lauf!" Auf diese Weise waren sie zwar draußen, das half ihnen aber nicht weiter, da sie nicht wussten, wohin sie eigentlich wollten. "Warte mal eben..." sagte Raph und machte sich mit seinem eigenen Kästchen über den großen Kasten her. "Was willst du da, komm schon!" - "Gleich, ich suche eine Karte, was dagegen?" Auch das schien keine gute Idee, da sich zu dem Alarmton noch eine Warnung gesellte, gesprochen von derselben eigentlich sympathischen Stimme wie vorhin: "Nicht authorisierter Datentransfer in Sektor F". Etwas erregter als zuerst wollte Odas Raph nun auch zum gehen überreden. "Und wieso, uns suchen sie doch gar nicht" grinste ihm Raph entgegen. "Hä? Und wen dann, den Kloakenmann?" - "Naja, wir sind in Sektor C. Ich hab nicht nur eine Karte gefunden, ich habe auch im anderen Ende vom Gebäude einen Fehlalarm ausgelöst. Das heißt, fast alle Wachmänner sind jetzt weit weg von uns."
Wesentlich erleichterter gingen sie dann doch noch von der Konsole weg, dem Plan nach richtung Rechnerzentrum. Plötzlich blieb Raph stehen und deutete auf eine Tür in der Wand des Korridors. "Geh mal da rein, du darfst dir was aussuchen. Das ist ein Waffenlager, ich könnte mir denken, dass wir davon noch was brauchen können. Was für ein Kaliber hättest du denn gerne?" - "Extra Bowling King-Size!"
geschrieben von Ralf Stauder um 18:17

Montag, Januar 07, 2002

Sie wachten auf, und wussten erst mal nicht, wo sie waren. Sie hatten schon Mühe damit, sich zu erinnern, *wer* sie überhaupt waren. *Sie* waren zwei, Raph, ein professioneller Hacker des Geheimdienstes und Odas, ein Rambo der Marines, ausgeschickt, um etwas zu holen. Was, das würde man ihnen an Ort und Stelle sagen, hieß es. Das war mit Sicherheit nicht der richtige Ort, sonst wären sie sicher nicht in einer Zelle auf Liegen in Stasis versetzt worden, zwei Wachmänner vor der Tür.
Raph versuchte, den Kopf zu drehen. Die Stasis ging nur knapp bis zum Hals, deshalb klappte es mehr oder weniger. Er sah Odas, die Wachmänner hinter der Panzerglastür, und eine leere Liege. Eine leere Liege? Richtig, sie waren ja mal zu dritt. Wo war der andere, warum mussten sie ihn mitschleppen und wer zum Teufel war er überhaupt? War er daran Schuld, dass sie hier in dieser Zelle, dieser Abstellkammer liegen durften?
"Hey, Odas!" rief er zur anderen Wand der Zelle. Odas war wohl doch noch nicht ganz wach. Was immer es war, dass sie betäubt hatte, es hatte ihn stärker getroffen. "HEY, Wach auf!!" - "Halt's Maul..." Ja, jetzt war er wach. "Was zum machen wir hier, verdammt, kannst du mir das mal sagen?!" Aber Odas wusste auch nicht mehr, als Raph inzwischen herausgefunden hatte. Und auch davon nicht sehr viel, da er anders lag als Raph und deshalb nur zur Wand sehen konnte.
Sie sahen sich beide erstmal ein wenig um. Odas wollte zur auch mal die andere Seite der Zelle sehen - und drehte sich um. Raph sah dabei entsetzt zu, was Odas zu der Frage "Is' was?" motivierte. Dann merkte Raph auch, dass das Stasisfeld ausgeschaltet wurde. Auch die Wachmänner waren auf einmal weg, leider nicht die Tür selbst. Durch den völlig neuen Aspekt der Bewegung, konnten sie sich natürlich etwas genauer in dem Raum umsehen.
Es war ein dunkler, quadratischer Raum, etwa 16qm, bei dem die Wände nicht sonderlich verkleidet waren. Das war gut für Raph, sogar sehr gut, so konnte er versuchen, sich über die Kabel in das Rechenzentrum einzuhacken, oder wenigstens die Tür öffnen. Er wollte einen vielversprechend aussehenden Kabelstrang etwas herausziehen um ihn etwas genauer ansehen zu können, als er von einem Kraftfeld abgehalten wurde. Aber kein normales Kraftfeld, sondern entweder eine alte Version oder eine gemeine, zumindest hat ihm dieses Kraftfeld gleich einen Stromschlag verpasst.

to be continued...

geschrieben von Ralf Stauder um 23:04


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